• Audio-Video-Streaming 12.10.2016 Kommentare deaktiviert für DJ-Mixe bei Apple Music & Spotify: Erste Tracks online

    Shortnews: Bei Apple Music und Spotify sind ab heute die ersten Früchte aus der Kooperation mit Dubset bemerkbar.

    Dubset ist ein Unternehmen, das die Vergütung für DJs und gesampelte Künstler regelt. Dadurch wird es DJs ermöglicht, legal Remixe und Mixe bei Spotify und Apple Music hochzuladen. Gleichzeitig werde im Hintergrund dafür Sorge getragen, dass der Veröffentlicher „fair bezahlt“ wird. Große Labels scheuen sich wegen Rechte-Problemen davor.

     

    Bislang war Soundcloud einer der wenigen Anbieter für solche DJ-Tracks. Der Deal mit Dubset dürfte dieses Alleinstellungsmerkmal für die Zukunft zumindest etwas einschränken. Soundcloud ist ohnehin schon finanziell angeschlagen und befindet sich daher in Verkaufsgesprächen, unter anderem mit Spotify.

    Mit „Room In Here“ von Anderson .Paak ist der erste derartige Track sowohl bei Spotify als auch bei Apple Music online. Im nächsten Schritt der Vereinbarung wird Dubset neben solchen Single-Song Mixes auch Multi-Song Tracks einspielen dürfen.

    Webseite:

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  • Audio-Video-Streaming 22.05.2015 Kommentare deaktiviert für Streaming-Apps: Periscope und Meerkat: rechtliche Risiken für Nutzer

    Live-Streaming-Apps wie Periscope und Meerkat werden immer beliebter. Vielen Nutzern ist dabei nicht bewusst, dass die neuartigen Apps zu einem großen Risiko im Bezug auf Copyright-Gesetze werden können.

    Durch die neuen Live-Streaming-Apps wie Meerkat und Periscope ist es seit Kurzem fast jedem Menschen mit einem Smartphone und der entsprechenden App möglich, einen Live-Stream zu starten, der weltweit übertragen wird. Neben dem Hype um die Apps gehen mit der erhöhten Nutzung auch immer mehr Beschwerden und Gerichtsverfahren aufgrund von Verstößen gegen Copyright und Datenschutz einher.

    Während viele Nutzer die Apps nutzen um einen Live-Stream von zu Hause aus zu übertragen, werden diese auch immer öfter in der Öffentlichkeit genutzt. Da kaum ein Nutzer vor dem Start des Live-Streams die Erlaubnis von den auch im Stream zu sehenden Personen einholt, ist in vielen Fällen der Verstoß gegen verschiedene Gesetze die Folge.

    Der Anwältin Kerry O’Shea zufolge ist die Live-Übertragung dabei das größte Problem. Während bei traditionellen Videoaufnahmen auch nach der Aufnahme noch die Erlaubnis von aufgezeichneten Personen eingeholt werden kann, ist dies bei Live-Übertragungen nicht der Fall.

    Während fremde Personen in der Öffentlichkeit meist ohne explizite Erlaubnis gefilmt werden dürfen, ist eine Erlaubnis der betroffenen Personen notwendig sobald das Videomaterial für kommerzielle Zwecke wie einen Social-Media-Post genutzt wird. Verstöße gegen den Datenschutz und die Privatsphäre sind daher vor allem für Unternehmen ein Risiko. Im Gegensatz dazu sind Copyright-Verstöße allerdings auch für Privatpersonen, die Live-Streams starten, relevant.

    Periscope und Meerkat sind zwei Shootingsstars in der App-Landschaft. Beide sind sich sehr ähnlich und erlauben es, einen einfachen Livestream über das iPhone zu starten und dies per Push-Nachricht an „Abonnenten“ zu melden, die ebenfalls die App nutzen. Zuschauer können während der Übertragung Fragen im Chat stellen. Beide sind eng an Twitter gebunden, man kann sein Twitterkonto als Login nutzen, Periscope stammt sogar direkt von Twitter, das Unternehmen hat die App kürzlich übernommen.

    Kleinere Unterschiede gibt es bei den Funktionen: Während Periscope vergangene Übertragungen für 24 Stunden speichert und so abrufbar macht, speichert Meerkat keine Videos, erlaubt aber Vorankündigungen geplanter Übertragungen. Zudem ist die Bildqualität nach unserem Eindruck bei Meerkat etwas besser, dafür hat Periscope deutlich mehr Nutzer.

    Sie finden auch die Macwelt auf beiden Plattformen, jeweils als @macwelt. Dort werden wir in Zukunft gerne Einblicke in die Redaktion geben.

    Livestreams von TV und Theater?

    Auch wenn Pericope und Meerkat in den Nutzungsbedingungen ausdrücklich Copyright-Verstöße verbieten, passiert es inzwischen häufig, dass Nutzer der Apps Video oder Audio von TV-Shows wie Game of Thrones live übertragen. Dies resultierte bereits in einigen Unterlassungs-Verfügungen durch den Sender HBO, der solche Übertragungen verhindert will.

    Zusätzlich zu TV-Shows, Filmen und Musik sind auch Theateraufführungen und Konzerte urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht ohne Erlaubnis ins Internet übertragen werden. Während die Dienste wie Periscope und Meerkat als Plattform für die Live-Streams vor gerichtlichen Konsequenzen geschützt sind, trifft dies nicht auf die Nutzer zu.

     

    Seite besuchen:

    http://www.macwelt.de/news/

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  • Audio-Video-Streaming 27.02.2015 Kommentare deaktiviert für Livestreaming: Younow-Nutzung erleichtert Belästigungen durch Erwachsene

    Der in Deutschland seit kurzem beliebte Dienst Younow ist für Kinder eindeutig nicht geeignet. Der Betreiber ist „sehr stolz auf den Erfolg, den Younow in Deutschland hat.“ Für die Eltern von Jugendlichen gibt es Tipps für die Nutzung.

    Das Bundesfamilienministerium hat eindeutig vor der Nutzung der Livestream-Plattform Younow durch Kinder gewarnt. Dort sind meist sehr junge Jugendliche aktiv, um per Video ihr Leben mit zahlreichen fremden Nutzern zu teilen. Younow „betreibt jedoch keine Vorsorge, um Kinder und Jugendliche wirkungsvoll vor Übergriffen und Gefährdungen zu schützen“, sagte ein Sprecher des Familienministeriums der Nachrichtenagentur dpa. Die Nutzer gäben Einblicke in ihr Privatleben und „erleichtern so Mobbing durch Gleichaltrige und sexuelle Belästigungen durch Erwachsene.“

    Altersangaben würden nicht verifiziert und das Angebot lasse sich nicht so einstellen, dass die Zugänglichkeit von Livestreams beschränkt werden könne. „Für Kinder ist der Dienst nicht geeignet.“

    Die Videostreams, die dort abgerufen werden, sind immer live, und es gibt eine Chatfunktion. Die Streams sind auch ohne Anmeldung abrufbar. Wer selbst chatten möchte, braucht ein Nutzerkonto. Meist stellen die Zuschauer Fragen und die Streamenden antworten und werden dann bewertet.

    Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) rät: „Eltern von jüngeren Minderjährigen sollten ihren Kindern die Nutzung von Younow eher verbieten und durch technische Mittel sicherstellen, dass die Seite nicht aufgerufen wird.“ Hierzu können Schutzmaßnahmen wie Einstellungen im Betriebssystem mit Administratorenrechten getroffen werden.

    „Ältere Minderjährige sollten sich vor allem der Gefahren und möglichen Probleme bei der Nutzung bewusst sein und niemals persönliche Daten preisgeben, sich nicht in körperlicher und psychischer Form entblößen.“ Zudem wird den jugendlichen Nutzern geraten, sich nicht auf direktes Messaging oder gar persönlichen Kontakt in Form eines Treffens einzulassen und Dritte nur mit deren Einverständnis filmen.

    Laut einem Bericht des Stern sind die Nutzerzahlen in Deutschland seit November 2014 sprunghaft gestiegen, im Januar wurde Younow 16 Millionen Mal genutzt.

    Der Betreiber erklärte: „Wir sind sehr stolz auf den Erfolg, den Younow in Deutschland hat.“ Man stimme zu, dass der Service für Jugendliche unter 13 Jahren nicht geeignet sei. Ein Moderationsteam arbeite 24 Stunden am Tag, um User zu verbannen, die gegen die Bedingungen und Regeln von Younow verstoßen.

     

    zum Artikel:

    http://www.golem.de/

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  • Audio-Video-Streaming 24.01.2015 Kommentare deaktiviert für TV-Zukunft – Warum Sie noch keinen 4K-Fernseher kaufen sollten

    Mit allerlei Neuerungen versuchen Fernseher-Hersteller schon seit geraumer Zeit, den trudelnden Markt für TV-Geräte wieder in Schwung zu kriegen. Der Fortschritt der Technik war auch auf der CES in Las Vegas kaum zu übersehen. Groß, gebogen und hochauflösend sind das Motto für Flimmerkisten des Jahres 2015.

    Immer mehr springen dabei auf den UltraHD-Zug auf und bieten Geräte mit Auflösungen von 3.840 x 2.160 Pixel und mehr, auch angepriesen als „4K“. Darin liegt auch zweifelsohne die Zukunft. Doch Konsumenten sollten mit dem Kauf eines solchen Fernsehers noch zuwarten, denn im Hintergrund des Marktgeschehens kämpfen Hersteller und Contentanbieter noch um Inhalte, wie Wired erklärt.

    Streaminginhalte im Fokus

    Die jetzige Entwicklung unterscheidet sich dabei von früheren Wettrennen wie etwa jenem zwischen Betamax und VHS oder der Blu-ray und der HD-DVD. Denn da ging es um Medien, die sich mit einem Wiedergabegerät an beliebigen Fernsehern abspielen lassen. Entschieden wird die Zukunft aber nicht durch Speichermedien, bestimmte Kabelanschlüsse oder herkömmliche Fernsehstandards.

    Der Schritt von Full HD auf 4K markiert den Wechsel zur ersten TV-Generation, bei der Streaminginhalte wichtiger sein werden als traditionelle Formen der Contentauslieferung. Doch ob man seine Lieblingsinhalte auch in dieser Auflösung ansehen kann, wird davon abhängen, ob das eigene Gerät auf Anbieter zugreifen kann, welche sie in dieser Qualität auch anbieten. Denn leistbare Streamingboxen mit UltraHD-Support und breiter Unterstützung von Netflix und anderen Video-on-Demand-Anbietern gibt es noch nicht.

    Viele Hersteller, unterschiedlicher Content

    Stattdessen zeigte sich auf der CES eine sehr heterogene Entwicklung. TCL will mit Roku kooperieren und künftig Fernseher bauen, die einen Erwerb von dessen Streamingbox überflüssig machen. Auch andere Produzenten arbeiten erst daran, zusätzliche Streaminggeräte möglichst überflüssig zu machen. Das Satelliten-TV-Netzwerk Dish wiederum wird 4K-Abos ab 30 Dollar pro Monat anbieten, die wiederum eine DVR-Box des Herstellers Hopper voraussetzt.

    Zusätzlich erschwert wird die Auswahl der Konsumenten durch Exklusivvereinbarungen. So ermöglichen manche 4K-TVs den Zugriff auf Netflix und Amazon Instant Video, andere wiederum unterstützen nur einen der beiden oder konkurrenzierende Streamingdienste. M-Go und Comcast bieten ihre Apps in den USA derzeit nur auf Samsung-Fernsehern an. Sonys relativ umfangreiche Sammlung an 4K-Inhalten steht wiederum nur auf seinen eigenen Fernsehern bereit und verlangt die Anschaffung eines zusätzlichen Players für 700 Dollar.

    Codecs und Services

    Auch auf technischer Seite fehlt es noch an einer gemeinsamen Basis, was Kompatibilitätsprobleme nach sich ziehen kann. Google pusht zum Beispiel den VP9-Codec für UHD-Content, Netflix und Amazon setzen auf H.265. Doch selbst wenn ein Fernseher, wie die meisten aktuellen Geräte, beide unterstützt, heißt das nicht, dass auch alle darauf basierenden Dienste einwandfrei funktionieren. Dazu rittern diverse Betriebssysteme – von Android TV über Firefox OS bis hin zu proprietären Lösungen der Hersteller – um die Vorherrschaft im Wohnzimmer.

    Wired empfiehlt daher, mit der Anschaffung eines 4K-Fernsehers noch zumindest ein paar Monate zu warten. In absehbarer Zeit dürften technische Kinderkrankheiten des beginnenden UHD-Zeitalters ausgemerzt sein. Dazu sollte nicht nur das Angebot an hochauflösenden Inhalten insgesamt wachsen, sondern auch mehr plattform-agnostische Dienste verfügbar werden, die nicht mehr ein bestimmtes Endgerät bzw. ein TV-Gerät eines bestimmten Herstellers voraussetzen.

    Herausforderung für Telekommunikationsbranche

    Gleichzeitig stellt 4K auch eine Herausforderung für die Telekommunikationsbranche dar. Populäre Streaminganbieter wie Netflix sorgen bereits heute mit 1080p-Inhalten für hohe Mengen an Traffic. Trotz aller Kniffe bei der Videokomprimierung erzeugen UltraHD-Videos dank der im Vergleich vierfachen Menge von Pixeln am Bildschirm nochmals deutlich mehr Last.

    Außerdem ist die Voraussetzung auf Seiten des Endkunden ein Internetanschluss mit hoher Bandbreite, will man die Inhalte zügig und in guter Qualität genießen. Laut einem Report von Akamai sind aktuell nur 19 Prozent aller US-Haushalte „4K-ready“, surfen also mit einer Geschwindigkeit von 15 Megabit pro Sekunde oder mehr im Netz.

    Günstige Preise für Full HD-Fernseher erwartet

    Weil die Hersteller sich künftig fast ausschließlich auf die Verbreitung und Bewerbung von 4K kümmern werden, so Wired weiter, könnte sich dafür bald die Chance auf ein günstiges letztes Upgrade im Full-HD-Segment bieten.

    Weil allerlei neue Funktionen und Technologien den kommenden Highend-UHD-Geräten vorbehalten bleiben, könnten hochwertige HD-Fernseher samt Unterstützung für diverse Streaminganbieter bald erheblich billiger werden. (gpi, derStandard.at, 14.01.2015)

     

    externer Link zum Artikel:

    derstandard.at/2000010376913

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