• Computer / Technik 20.01.2016 Kommentare deaktiviert für Umstritten – Cyanogen baut Werbung für Microsoft in eigenes Android ein

    Als der Android-Firmware-Hersteller Cyanogen Inc. vor einiger Zeit eine Partnerschaft mit Microsoft verkündetet, sorgte dies rasch für ausgiebige Spekulationen über die Motivationslage des Windows-Herstellers. Offen blieb dabei allerdings, welche Form diese Kooperation annehmen soll, nun werden die diesbezüglichen Pläne nach und nach offenbar.

    Öffnen mit Microsoft

    Mit Cyanogen OS 12.1.1 gibt es seit kurzem eine neue Version der Android-Variante für das OnePlus One, und diese nimmt eine Änderung vor, die umgehend für angeregte Diskussionen gesorgt hat. Werden doch jetzt im „Öffnen mit“-Dialog Microsoft-Apps beworben, wie ein Google+-User entdeckt hat. Versuchen die Nutzer nun also etwa eine PDF-Datei zu öffnen, rät Cyanogen OS den eigenen Nutzern zur Installation von Microsoft OneDrive.

    Cortana

    In den Release Notes zur neuen Version hatte Cyanogen das neue Feature nicht erwähnt. Dort konzentrierte man sich lieber auf die zweite große Neuerung: Die tiefe Integration des Sprachassistenten Cortana in das System.

    Mit der neuen Version wird auch Cortana in Cyanogen OS integriert.

    Im Gegensatz zur normalen Cortana-Version für Android bietet die Cyanogen-OS-Variante vor allem ein zusätzliches Feature: Die Möglichkeit Sprachanfragen mittels des Hotwords „Hey Cortana“ zu starten. Allerdings gibt es dabei auch eine entscheidende Einschränkung: Derzeit ist die Cortana-Integration auf US-amerikanische User begrenzt.

    Klarstellung

    Bei Cyanogen OS handelt es sich um den kommerziellen Ableger der Android-Firmware Cyanogenmod, die Geräteherstellern angeboten wird. Die Community-Versionen werden hingegen weiterhin unabhängig gewartet, und weisen auch keine der Microsoft-Integrationen auf. (apo, 10.1.2016)

     

    zum Artikel:

    http://derstandard.at

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  • Google 24.10.2015 Kommentare deaktiviert für Es wird eng für Google: US-Kartellhüter nehmen Android ins Visier

    Früher war Microsoft das Lieblingsziel der Wettbewerbsbehörden, diese Rolle nimmt immer mehr Google ein. Das betrifft aber nicht nur die traditionell eher US-skeptischen europäischen Kartellhüter, auch im Heimatland des kalifornischen Konzerns werden die Bedenken gegen die Machtposition des Unternehmens aus Mountain View lauter.

    Android und die Google-Apps

    Missbraucht Google seine Vormachtstellung am Mobilmarkt bzw. seines Betriebssystems Android? Das ist die Frage, die sich die EU schon länger stellt, laut einem Bericht des Wirtschaftsportals Bloombergziehen nun die USA nach. Demnach haben sich die Handelsbehörde Federal Trade Commission (FTC) und das Justizministerium auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt.

    Es geht um den Vorwurf, dass Google seine eigenen Dienste auf Android bevorzugt und gleichzeitig Konkurrenten benachteiligt. Diese Untersuchung ist noch nicht offiziell bestätigt worden, Bloomberg beruft sich hierbei auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

    Erst eine Voruntersuchung

    Es ist derzeit aber noch nicht sicher, ob es tatsächlich zu einer formellen Kartell-Untersuchung kommt: Laut den Quellen sind die Ermittlungen noch in einer frühen Phase und könnten noch ergebnislos abgebrochen werden. Bei Bloomberg wird das allerdings als Hinweis oder Beweis gesehen, dass die FTC bereit ist, sich (wieder) mit Google anzulegen. Das nämlich hatten einige Konkurrenten nach der im Sande verlaufenen Untersuchung des Suchmaschinengeschäfts von Google bezweifelt.

    Allzu viele Details zu den konkreten Vorwürfen gibt es aktuell nicht, erwähnt werden die Suche selbst und Apps wie Google Maps. Diese sind auf Android vorinstalliert und müssen von den Herstellern von Android-Smartphones auch als Gesamtpaket bezogen werden. Das ist eine Praxis, die Konkurrenten wie App-Anbieter und auch Aftermarket-Firmware-Hersteller kritisieren. 

    Von:

    winfuture.de/news

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  • Google 14.07.2015 Kommentare deaktiviert für Android M: Erstes Update für Developer Preview

    Die Developer Preview 2 verbessert Details der neuen Berechtigungsverwaltung und behebt einige Bugs. Erhältlich ist es für einige Nexus-Geräte. Gleichzeitig bestätigte Google, im Zeitplan zu liegen und Android M im Herbst zu veröffentlichen.

    Google hat das erste Update für die Vorabversion der nächsten Android-Version herausgebracht, die Developer Preview 2 von Android M. Es ist für die Nexus-Smartphones 5 und 6, das Tablet Nexus 9 und die TV-Box Nexus Player erhältlich, entweder direkt am Gerät oder auf der Download-Seite. Die Updates des SDK, der Dokumentation und der Emulator-Images liefert wie üblich der SDK-Manager.

    Das Preview 2 verändert vor allem einige Details der neuen Rechteverwaltung von Android M, wie Google ausführlich erklärt. Einige weitere Aktionen darf nun jede App ohne Rückfrage durchführen, beispielsweise einen Fingerabdruck-Sensor verwenden oder das WLAN ein- und ausschalten. Der Schreibzugriff auf SD-Karten und USB-Geräte hingegen erzeugt nun eine Rückfrage beim Nutzer. Die Sicherheitseinstellungen gelten nun auch für vorinstallierte Apps, auch diese müssen also beispielsweise SD-Zugriffe vom Nutzer genehmigen lassen. Zudem kann eine App abfragen, ob der Nutzer ihr ein Recht schonmal verweigert hat. Google stellt sich vor, dass die App dann eine Erklärung liefern könnte, wofür sie das Recht benötigt.

     

    Bei Problemen mit der Wiedergabe des Videos aktivieren Sie bitte JavaScript

    Gleichzeitig bestätigt Google den Zeitplan von Android M: Die fertige Version soll im Herbst erscheinen, die API will Google bald finalisieren. Allerdings war das Preview 2 schon für Juni versprochen, es hat also fast zwei Wochen Verspätung. Ein Preview 3 soll noch im „late July“ erscheinen, was sich nun aber möglicherweise auf den August verschiebt. (jow)

    Entdeckt auf:

    http://www.heise.de/newsticker/

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  • Computer / Technik 09.02.2015 Kommentare deaktiviert für Outlook für Android und iOS: Kostenloser Download

    Microsoft bietet Outlook für Android und iOS zum kostenlosen Download an. Outlook für Android und iOS unterstützen aber nicht nur die Microsofts-Dienste wie Exchange und Outlook.com, sondern docken auch an iCloud, Gmail und Yahoo an. Außerdem integriert Outlook unter Android und iOS den hauseigenen Microsoft-Cloudspeicher OneDrive und die Konkurrenz von Dropbox und Box. Outlook läuft ab iOS 8 und Android 4, wobei die iOS-Version aktueller ist. Ziel der Outlook-App ist es, Ordnung in den Posteingang zu bringen, vor allem für Business-Nutzer, denn die müssen sich laut Microsoft pro Tag mit durchschnittlich 121 Mail rumschlagen.

    Microsoft: Outlook für Android und iOS


    In der Praxis macht Outlook auf Android und iOS einen starken Eindruck: Termine in den E-Mails können durch einen Wisch nach rechts in den Kalender eingefügt werden. Ein Wisch nach links archiviert die E-Mail. Cool, Nutzer können die Wischgesten über die Einstellungen anpassen. Wer also beispielsweise Mails nicht archivieren will, konfiguriert einfach die Geste um und löscht in einem Wisch. Outlook für Android und iOS unterstützen auch das Anlegen von Signaturren für die eingerichteten Mail-Konten und bieten die Möglichkeit, Mails zu filtern: Die Quickfilter unterteilen die Mails in die Kategorien: ungelesene E-Mails, markierte E-Mails oder E-Mails mit Anhängen. Automatisch werden die E-Mails im Posteingang nach Wichtigkeit angeordnet: Wichtige Nachrichten werden unter dem Reiter „Fokus“ angezeigt, der Rest landet im Ordner „Sonstige“.

    Outlook-App eingekauft


    Microsoft hat aber selbst nicht allzu viel Arbeit in Outlook für Android und iOS gesteckt, sondern vor einigen Monaten die Firma Acompli gekauft. Deren Apps wurden jetzt kurzerhand mit Outlook-Logo versehen und schon hat Microsoft Outlook für Android und iOS am Start. Interessant: Der durchschnittliche User öffnet die Mail-App mehrmals täglich, verbringt dort aber nur 24 Sekunden. Auf diese kurze Zeitspanne hin ist die App optimiert. So steckt zum Beispiel eine leistungsfähige Suche mit guter Autocomplete-Funktion unter der Haube, die Kontakte, Mail-Inhalte und Attachments aufspürt. Das Besondere: Die App durchforstet auf diese Weise alle angelegten Mail-Konten in einem Rutsch.

    Mails und Kalender verzahnt


    Outlook verzahnt Mails und Kalender unter Android und iOS vorbildlich. Zum Beispiel können Nutzer eine Einladung per Mail einfach annehmen oder ablehnen. Automatisch fügt Outlook dann einen entsprechenden Kalendereintrag hinzu. Wer einen Termin verabreden will, schickt schnell per Mail die eigenen Verfügbarkeitszeiten. Das spart nerviges Mail-Pingpong zum Finden eines passenden Zeipunkts. Werden vereinbarte Termine abgesagt, entfernt Outlook auch unter Android und iOS den Kalendereintrag.

    Einfach Dateien teilen


    Outlook für iOS und Android dockt auch an Cloudspeicher an. Die dort abgelegten Dateien lassen sich sehr einfach teilen. Dazu muss man einfach auf „Anhänge“ tippen und schon sieht man Mails mit angehängten Dateien sowie die angeschlossenen Cloudspeicher. Auf diese Weise teilen Nutzer sehr einfach Dateien aus der Cloud via Outlook. Wechselt man in die Übersicht eines Cloudspeichers, kann man mit Outlook sehr einfach Office-Dokumente aufspüren oder nach Bildern filtern.

    CHIP Online meint:
    Endlich gibt es eine richtige Outlook-App für Android und iOS. Die App löst auch das bisherige Outlook Web Access ab. Wer also am PC oder Mac Outlook nutzt, sollte sich die App holen. Die Anbindung an Cloud-Dienste und die gute Verzahnung zwischen Mails und Kalender sind Vorteile, obwohl der ein oder andere Admin in der Firma schlecht schlafen dürfte, wenn Nutzer ihre privaten Mail-Accounts mit Firmen-Mails verbinden.

     

    Zuerst veröffentlicht auf:

    business.chip.de/news/Outlook-fuer-Android-und-iOS-Kostenloser-Download_76104474.html

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  • Smartphones 30.11.2014 Kommentare deaktiviert für „Porndroid“: Trojaner-App erpresst Android-Nutzer mit Kinderpornos

    Ein bislang kaum bekannter Virenforscher warnt in den USA vor einem besonders perfiden Android-Trojaner, der seine Opfer mit kinderpornografischem Material zu erpressen versucht. Zuerst lädt das Schadprogramm einschlägiges Material auf das Gerät des Nutzers und täuscht sodann eine Sperrung des Geräts durch das FBI vor.

    Dem Sicherheitsforscher zufolge, der seine Identität hinter dem Pseudonym „Kafeine“ verbirgt, schleust sich die Malware von manipulierten Websites aus als App mit dem Titel „Porndroid“ auf Android-Handys ein. Seine Opfer animiert „Porndroid“ mit Versprechen von mehr Sicherheit und „extra Performance“ zur Installation. Das ist in diesem Fall nötig, weil der Schädling keine Sicherheitslücke ausnutzt, um sich zu installieren. Stattdessen setzen der oder die Entwickler der Software auf die freiwillige Mithilfe der Smartphone-Nutzer. Die muss sogar so weit gehen, dass der Anwender der App volle Administratorrechte einräumt.

    Ist das erreicht, werden auf dem Bildschirm mehrere Vorschaubilder kinderpornografischer Videos angezeigt. Kurz darauf wird der Bildschirm gesperrt, und es erscheint eine Meldung, die vorgibt, vom FBI zu stammen. In dem Schreiben wird der Nutzer beschuldigt, verbotene pornografische Websites besucht zu haben. Screenshots und ein durch die Frontkamera aufgenommenes Foto seien an die Strafverfolgungsbehörden übermittelt worden. Außerdem wird der Verlauf der zuvor besuchten Websites angezeigt.

    500 Dollar sollen die Opfer bezahlen

    Die eigentliche Erpressung erfolgt, nachdem der Anwender auf diese Weise verunsichert wurde. Um weiteren Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, wird die Aufhebung der Sperre gegen Zahlung von 500 Dollar angeboten. Das Geld solle mit Guthabenkarten bezahlt werden, wie sie in amerikanischen Supermärkten erhältlich sind. Bisher scheint sich das Schadprogramm ausschließlich an Nutzer in den USA zu richten.

    Android-Nutzer sollten sich vor derartigen Schädlingen schützen, indem sie keine APK-Installationspakete von unsicheren dritten Quellen annehmen. Vielmehr sollten sie in den Sicherheitseinstellungen ihres Geräts die Option „Unbekannte Herkunft – Installation von Apps aus unbekannten Quellen zulassen“ deaktivieren. Auch das bietet noch keine absolute Sicherheit, der beste Tipp bleibt deshalb auch in diesem Fall wieder einmal: Achtsam sein!

    Homepage besuchen:

    http://www.spiegel.de/

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